Faszination Nachthimmel – was das bloße Auge nicht sieht
Faszination Nachthimmel – was das bloße Auge nicht sieht

Faszination Nachthimmel – was das bloße Auge nicht sieht

Wer nachts zum Himmel schaut, kann dort viel sehen. In erster Linie sind es Sterne (theoretisch kann man bis zu 3000 Sterne sehen, in der Praxis sind es aber deutlich weniger, schon alleine wegen Lichtverschmutzunf). Dazu kommen – je nach Datum – Planeten und der Mond (und nicht zu vergessen: viel zu viele Satelliten).

Wer genauer hinschaut, entdeckt noch mehr: offene Sternhaufen wie die Plejaden zum Beispiel oder den Orion-Nebel (M42), ein Emissionsnebel im Sternbild Orion. Bei richtig dunklem Himmel und wenn man weiß, wo man hinschauen muss, kann man auch die Andromedagalaxie (M31) erahnen.

Doch am Himmel gibt es noch so viel mehr zu sehen, was für das bloße Auge unsichtbar bleibt. Bisher musste man viel Geld in eine Astrofotografie-Ausrüstung investieren, um Nebel, Sternhaufen, Galaxien und Co. sichtbar zu machen. Mittlerweile ist das viel günstiger und auch einfacher geworden: Smart-Teleskope (die günstigsten bekommt man für unter 500€) machen es möglich, mit wenig Wissen Dinge sichtbar zu machen, die man am Himmel ohne Ausrüstung nicht sehen kann.

Mein Lieblingsbeispiel dafür ist die Andromedagalaxie, die ich (trotz mehrerer Versuche mit meinem 8“-Dobson-Teleskop) bisher nie gesehen hatte. Deshalb musste die Galaxie auch für meinen ersten Test mit dem Seestar S30 herhalten, das ich mir neulich angeschafft habe.

Und was soll ich sagen: vor meinen Augen tauchte dank des Teleskops plötzlich die Nachbargalaxie der Milchstraße am Himmel auf. Die ist übrigens schon alleine deshalb interessant, weil ihre scheinbare Größe am Himmel (also die Größe, wie sie uns von der Erde aus erscheint) um einige Male größer ist als die scheinbare Größe des Vollmonds – und trotzdem ist sie nahezu unsichtbar!

Aber lange Rede, kurzer Sinn: hier ist meine erste Aufnahme der Andromedagalaxie:

Die Andromeda-Galaxie M31, 161 Minuten belichtet mit dem Seestar S30. (c) Tanja Banner
Die Andromeda-Galaxie M31, 161 Minuten belichtet mit dem Seestar S30. (c) Tanja Banner

2 Kommentare

  1. Pingback: Vorfreude auf die totale Sonnenfinsternis 2026 • Astro-Blog •

  2. Pingback: Der Wintersternenhimmel – kalt, aber wunderschön • Astro-Blog •

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert