Der Wintersternenhimmel – kalt, aber wunderschön
Der Wintersternenhimmel – kalt, aber wunderschön

Der Wintersternenhimmel – kalt, aber wunderschön

Wenn man mich vor die Wahl stellen würde, ob ich lieber den Sommersternenhimmel oder den Wintersternenhimmel beobachten möchte – ich würde immer den Wintersternenhimmel wählen. Selbst wenn es dann kalt ist und ich Kälte eigentlich nicht mag – es gibt nichts schöneres als die funkelnden Sterne am Winterhimmel.

Mein persönliches Highlight ist der Orion. Das majestätische Sternbild, das derzeit am Abend im Osten aufgeht, ist leicht zu erkennen und vor allem ist es die Heimat eines sehr spannenden Himmelsobjekts. Den Orionnebel kann man bei dunklem Himmel schon mit bloßem Auge erahnen und er ist mit dem Teleskop einfach zu finden – selbst wenn es kein Smart-Teleskop ist.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich das erste Mal den Orionnebel im Sucher hatte. Damals hatte ich eins dieser wackeligen Kinderteleskope, die man niemandem freiwillig empfehlen würde. Und selbst damit und mit all meiner Unerfahrenheit hat es irgendwie geklappt, den Nebel ins Visier zu bekommen.

Doch statt des bunten Nebels, den ich gut von Hubble-Aufnahmen kannte, hatte ich ein Etwas in grauen Farbtönen vor mir – und war enttäuscht. Niemand hatte mich vorgewarnt, was es mit Farben und dem Weltall auf sich hat (dazu irgendwann später mehr).

Heute bin ich froh, dass ich mit meinem Teleskop nicht nur fotografieren kann, was ich sehe – sondern dass das Ganze auch noch farbig ist (dazu ein andermal mehr). Auf die gestrigen Aufnahme des Orionnebels bin ich richtig stolz – so gut ist er mir bisher noch nie gelungen:

Der Orionnebel M 42, für 51 Minuten belichtet.

Mir bleibt wieder mal nur zu sagen: Selbst wenn ich mich jetzt schon wirklich lange mit dem Thema beschäftige – es ist immer wieder ein unglaubliches Gefühl, wenn plötzlich ein gewaltiges Gebilde wie der Orionnebel am Himmel auftaucht.

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